12 Feb 10
von admin schonnebeck.de - Kategorie: Offtopic
Essen. Für das neue Hochhaus, das am Bahndamm zwischen Thyssen-Krupp und Postscheckamt gebaut werden soll, ist eine Vorentscheidung gefallen. Für 140 Millionen Euro soll noch in 2010 mit dem Bau des 102 Meter hohen Gebäudes begonnen werden.
Eine Vorentscheidung gefallen ist in der Frage, wie das neue Hochhaus aussehen wird, das in der City am Bahndamm zwischen Thyssen-Krupp und Postscheckamt errichtet werden soll. Im Herbst 2009 waren vier Varianten vorgestellt worden.
Die Wiesbadener KPE-Gruppe will für 140 Millionen Euro auf dem Gelände des derzeitigen AEG-Hauses einen 102 Meter hohen Büro- und Hotelkomplex errichten. Baubeginn soll noch 2010 sein. Die Planungsverwaltung der Stadt wird in der kommenden Ausschusssitzung Variante „4“ empfehlen - sie füge sich am besten ins Bild, heißt es.
Wenn man den Beitrag bei Spiegel-Online richtig interpretiert, wird schnell deutlich, daß sich die deutsche und die schweizer Regierung (nicht die Regierungen in Deutschland und in der Schweiz) bei dem Schauspiel um die geklauten Steuer-”Sünder”-Daten (oder “Verbrecher”? - bei diesen Beträgen…) abgesprochen haben.
Die Schweiz kann es sich nicht leisten, ihr in der Welt berühmtes Bankgeheimnis platzen zu lassen. Aber der Dauerstreß mit den deutschen Regierigen macht auch keinen Spaß. Also muß man der BRD entgegenkommen und dem ehemaligen Datenschutzexperten Schäuble eine CD in die Hände spielen, die eine unbekannte Anzahl Besserverdiener entblößt. Natürlich kann man das auf Schweizer Seite nicht einfach dulden! Es muß “Empörung” über die Hehlerei der Merkel-Regierung vorgespielt werden. Die deutsche seite macht derweil ihrem Volk populistisch klar, daß man doch nicht immer nur die kleinen abschöpfen kann - derweil die großen ihre Geldsäcke im Ausland hängen haben.
Also wird ein Strohmann erfunden, der für einen Obulus die brisanten Daten aus einer Hochsicherheitsbank abzweigt und dem deutschen Finanzamt so brilliant zuspielt, daß er den Koffer mit den unregistrierten, gebrauchten Banknoten in Sicherheit bringt und weder vom deutschen, noch vom schweizer Geheimdienst jemals gefaßt werden kann.
(Er wird ja sicherlich von der Bank wegen Datendiebstahls angezeigt werden, auch wenn der Rest der Welt ihn als aufklärerischen Helden verehrt)
Bei jeder Bestellung am Mc Drive fehlt etwas. Ob Burger, Pommes oder Majo, fast nie ist die Bestellung komplett. Es können doch nicht alle Mitarbeiter in verschiedenen Filialen derart vergesslich sein. Ich denke, so werden die geringen Einnahmen durch die Gutschein Aktionen wieder bereingt. Also, an Ort und Stelle alles nachkontrollieren. Eine nochmalige Anfahrt der Filiale ist sicherlich ärgerlich und lohnt nicht für einen fehlenden 99 Cent Burger.
29 Jan 10
von admin schonnebeck.de - Kategorie: Offtopic
Hat die WHO die Schweinegrippe nur erfunden, um der Pharmaindustrie satte Gewinne zu ermöglichen?
GENF (dpa). Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) wehrt sich erneut gegen den Vorwurf der Parteilichkeit mit der Pharmaindustrie. Die Ausrufung der weltweiten Ausbreitung der Schweinegrippe, einer Pandemie, sei zurecht erfolgt, schreibt die Organisation am Montag in einer in Genf veröffentlichten Erklärung.
Nach Angaben der UN-Organisation wurde sie von der Pharmabranche nicht unangemessen beeinflusst, wie Kritiker ihr vorgeworfen haben. Experten, welche die WHO beraten, seien keinerlei Interessenkonflikten ausgesetzt. Dies sei dank bestehender Kontrollmechanismen gewährleistet.
Der Vorwurf, die WHO habe die Pandemie quasi erfunden, um der Pharmabranche hohe Profite zu ermöglichen, sei “wissenschaftlich falsch und historisch unkorrekt”, heißt es in der Erklärung.
Es ist bereits das zweite Mal innerhalb weniger Wochen, dass die UN-Organisation den Vorwurf der Verfilzung mit den Pharma-Multis zu entkräften versucht. Die Krankheit ist weit harmloser verlaufen als angekündigt. Millionen von Impfdosen wurden nicht benötigt. Die Krisenbewältigung der vergangenen Monate ist am Dienstag auch Thema einer Anhörung im Europarat in Straßburg.
Fast ein halbes Jahrtausend ist es alt: das deutsche Reinheitsgebot. Noch heute werben die deutschen Brauer mit diesem Gesetz, nach dem außer Wasser, Hopfen und Malz keine weiteren Stoffe im deutschen Bier sind. Doch: was ist wirklich drin im Gläschen Gerstensaft, das wir voller Genus an der Theke trinken?
Wer bekommt nicht ab und zu mal Durst auf ein frisch gezapftes Bier? Doch Vorsicht: Vielleicht ist da nicht nur Gerstensaft drin, sondern auch ein Haufen krankmachender Bakterien!
Glauben sie nicht? Dann fragen sie mal Hans-Dieter Rietze. Er ist Leiter des Kasseler Veterinäramtes. Und hatte Bier-Proben von Kneipen-Zapfanlagen untersuchen lassen.
Rietze stellt fest: „Ich hatte eine Beanstandungsquote von 20 Prozent befürchtet. Tatsächlich lagen wir bei 80 Prozent. Wir hatten eine erhebliche Überschreitung der Gesamtkeimzahl, aber auch sehr viele coliforme Keime. Keime, die als Darmbakterien im Bier überhaupt nichts zu suchen haben.“
Ein wirklich ekliger Befund. Alles nur ein blöder Zufall? Oder sieht es andernorts in Hessen auch so aus? Das wollen wir genauer wissen. Ausgestattet mit keimfreien Testfläschchen machen wir uns auf nach Mittelhessen. Anonym nehmen wir in insgesamt 10 Kneipen Bierproben. Frisch gezapft aus dem Glas. So wie der Gast sie serviert bekommt.
Die Proben sind von uns so gezogen worden, dass sie von außen nicht verunreinigt werden konnten. Kühl gelagert bringen wir sie in ein privates Analyselabor. Hier soll man uns sagen, wie es um den Keimbefall unserer Bierproben bestellt ist. Dabei wird nicht alles untersucht, sondern nur solche Bakterien, die potentiell gesundheitsschädlich sind und nicht ins Bier gehören.
Also die so genannten coliformen Bakterien. Unsere Bierproben werden zunächst gleichmäßig auf ein Gewebe verteilt und anschließend mehrere Tage auf einem Spezialnährboden gelagert. Wir sind gespannt auf das Ergebnis.
Neben dem Testergebnis interessiert uns aber auch noch eine Frage: Wie kommen die Keime überhaupt ins Bierglas? In der Regel stammen sie aus dem Rohrsystem der Schankanlage. Wird die nicht regelmäßig gereinigt, können sich Keime an den Innenwänden festsetzen und vermehren. Teile der Keimmasse werden schließlich durch den Bierstrom wieder von der Leitungs-Innenwand gelöst und kommen so ins Bierglas. Dass so etwas nicht passiert, dafür gibt es Menschen wie Bernd Marquardt.
Marquardt ist professioneller Schankanlagen-Reiniger. Er weiß: Einfach mal frisches Wasser durch die Bierleitung pumpen – das genügt auf keinen Fall: „Wichtig ist, dass chemisch-mechanisch gereinigt wird. Das bedeutet, dass eine Mechanik da ist, die die groben Verunreinigungen wegnimmt. Und die Chemie bewirkt, dass die Keime abgetötet werden.“
Zunächst werden kleine Schwämmchen mit Druck durch das gesamte Leitungssystem der Zapfanlage gejagt. Sie sorgen dafür, dass Ablagerungen nahezu vollständig abgetragen und aus dem gesamten System gespült werden. Doch das ist noch nicht alles. So richtig sauber wird es erst durch die chemische Lauge, die noch vorhandene Keimreste vollständig abtötet. Am Schluss wird das System ordentlich mit Wasser nachgespült.
Fragt sich, warum das nicht in allen Kneipen so gemacht wird. Marquardt ist sich sicher: „Das liegt hauptsächlich am Geld, weil ein gewerblicher Leitungsreiniger halt Geld kostet. Und dann wird es halt selber gemacht. Und das nicht richtig.“
Nicht nur die mangelnde Hygiene der Bierleitung ist ein Problem. Auch bei der Reinigung von Spülbecken und Zapfhähnen wird gern mal geschlampt. Denn ein Nachweis über die regelmäßige Reinigungen durch einen Fachmann wie Bernd Marquardt ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Da drängt sich schnell der Verdacht auf: Wird das vielleicht massenhaft genutzt?
Wir sind erneut in unserem Analyselabor. Die Untersuchungen unserer Bierproben sind mittlerweile abgeschlossen. Wir sind gespannt. Was haben sie ergeben? Zunächst die gute Nachricht: Von unseren 10 Bierproben waren sechs Proben einwandfrei. In vier Proben befanden sich allerdings krankmachende Keime.
Darunter in einem Glas 250 Darmbakterien, in einem zweiten sogar 400 Bakterien. Und das war leider noch nicht alles. Der untersuchende Mikrobiologe Dr. Bernd Krone: „Wir haben in zwei Proben, das sind auch die, in denen die Darmbakterien nachgewiesen ist, auch Schmutzwasserkeime nachweisen können, den so genannten Pseudomonas aeroginosa, den wir als Leitkeime untersuchen. Also, zwei Proben gibt es, wo man sagen müsste: da würde man sich schon eine bessere Hygiene wünschen.“
Hans-Dieter Rietze vom Kasseler Veterinäramt hat sich das Wünschen übrigens abgewöhnt. Die von ihm untersuchten Gastronomen wurden verwarnt und nachkontrolliert. Und nicht nur das. „Im Nachgang müssen einige dieser Gastronomen noch mit der Einleitung eines Bußgeldverfahrens rechnen“, sagt Rietze. Und unsere beiden schwarzen Schafe? Natürlich werden wir dafür sorgen, dass auch in diesen Kneipen hoffentlich schnell wieder reiner Gerstensaft ausgeschenkt wird.
Die staatlichen Kontrolleure wollen sich - so haben sie es uns versprochen, der Sache umgehend annehmen. Eine Gesundheitsgefahr, das sollte am Schluss ausdrücklich gesagt werden, geht durch die von uns gemessene Anzahl der Keime nicht aus. Trotzdem: appetitlich sind Darmbakterien und Fäkalkeime im Bier sicher nicht. Wir als Verbraucher können daher nur hoffen, dass unsere Lieblingskneipe um die Ecke ihre Schankanlage regelmäßig und vor allem fachmännisch reinigen lässt…
Quelle:hr-online
Was ist ein Trend?
Ein Trend ist etwas, das kommt. Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Jedenfalls ist es noch nicht ganz da, ja die wenigsten wissen, dass da überhaupt etwas kommen wird.
Trends beschreiben aufkommende Veränderungen in der Gesellschaft. Davon können z.B. Werte, Lebensstile und auch das Kaufverhalten betroffen sein. Ein Trend wächst zumeist von den Rändern der Gesellschaft in deren Mitte hinein. Er ist übertragbar auf andere Kontexte, sonst bleibt er eine singuläre Erscheinung. Der Trend wird am deutlichsten offenbar in der horizontalen Durchdringung der Gesellschaft. Variationen eines Themas erscheinen in unterschiedlichen Kontexten. Beispiel: der Retrotrend. Neben seinen Ausprägungen in der Mode finden sich Retroaspekte im Möbel- und Autodesign. Der VW Beetle hat uns alle glücklich gemacht. Und wenn erst der Bully wiederkommt… Der nächste Trend? Vielleicht Simplifying – Reduktion von Bedienelementen, Zurücknahme von Komplexität. Oder Germanying – die Eindeutschung von Anglizismen? Wir werden sehen.
Warum ist es gut, Trends zu erkennen?
Gestern betrat ein pickelgesichtiger Teenager Ihren POS und verlangte ein PDQA. Heute sind es schon drei. Sie haben immer noch kein PDQA. Sie wissen nicht einmal, was das ist. Aber sie ahnen, dass die Consumer es irgendwo bekommen werden. Leider nicht bei Ihnen. Sie wollen, dass man dieses Ding bei Ihnen kaufen kann. Sie wollen daran verdienen. Und sie wollen in Zukunft vorher wissen, ob in den nächsten Tagen jemand Ihr Geschäft betreten wird und ein PD-Dingsbums verlangt.
Unternehmen sollten die Trends kennen, denn
Unternehmen führen Marken und Marken entwickeln sich zusammen mit der Gesellschaft. Sie machen nicht jeden Trend mit. Aber sie stellen sich auch nicht gegen die gesellschaftlichen Grundströmungen. Marken sind mittendrin statt nur daneben. Dabei kommt ihnen durchaus die Rolle von Orientierungshilfen zu. Verändern sie sich zu stark, verlieren sie ihre Identität, verändern sie sich überhaupt nicht, verlieren sie den Anschluss. Eine Marke muss heutzutage also permanent an die gesellschaftliche Realität angepasst werden. Das geht nur, wenn man die Trends kennt und ihre Relevanz richtig einschätzt. Beispiel: Inzwischen reiten für Marlboro auch Frauen („spät kommt er, doch er kommt. Der lange Weg, Graf Isolan, entschuldigt euer Säumen…“).
Wie erkenne ich Trends?
Die Trendforschung gewinnt ihre Informationen mit Hilfe einer Vielzahl verschiedener Verfahren:
· Scanning (Produkt,- Medien- und Online-Scanning)
· Monitoring (Konsumentenexploration,
teilnehmende Marktbeobachtungen)
· Desk-Research und Metaanalysen
· Expertenurteile
Trends tauchen vor allem in den Medien auf; Trends, die nicht kommuniziert werden, existieren nicht. Trends basieren zumeist auf einer Umdeutung von Bekanntem. Deshalb ist vor allem das Auftauchen von Bekanntem in neuen Zusammenhängen interessant (Kookkurrenz). Kookkurrenz lässt sich statistisch belegen.
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