15 Mrz 09
von admin schonnebeck.de - Kategorie: Gesundheit in Schonnebeck
Eine große Mehrheit der Deutschen wünscht sich die Gesundheitskarte mit Notfalldatensatz und Zugang zur elektronischen Patientenakte. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie, die der Hightech-Verband BITKOM im Rahmen der Computermesse CeBIT vorgestellt hat. Drei Viertel der Bürger (74,7 Prozent) wünschen sich eine zentrale Speicherung von medizinischen Daten an einem sicheren Ort. „Damit sind die Kritiker widerlegt: Die Menschen wollen umfassende Funktionen auf der elektronischen Gesundheitskarte“, sagte BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer. Die ersten Versicherten werden im Sommer die neuen Gesundheitskarten erhalten. Der sogenannte Rollout startet im Juli in der Region Nordrhein. In den übrigen Teilen des Landes wird die Karte in den folgenden Monaten verteilt. Bis Ende 2010 sollen nach den heutigen Plänen alle Versicherten die neue Gesundheitskarte erhalten haben.
„Wir brauchen einen schnellen Rollout der Gesundheitskarte und darauf aufbauend die rasche Einführung der Patientenakte“, sagte Scheer. Vorreiter sei Deutschland bei der Gesundheitstelematik zwar nicht mehr. Abgefahren sei der Zug jedoch auch noch nicht. Aber wenn die Karte nicht schnellsten ausgerollt und weitere Funktionen wie die Patientenakte angeboten werden, drohe ein Wildwuchs an Partikularnetzen. „Angebote wie Patientenakten entstehen bereits bei einzelnen Krankenkassen. Wenn es hier zu diesem Wirrwarr kommt, wird es richtig teuer“, so Scheer. „Das sollten wir verhindern – im Interesse der Patienten und Ärzte, die sich sonst kostspielig auf eine Vielzahl von technischen Varianten einstellen müssten.“
Derzeit hat das Gesundheitssystem gegenüber der Wirtschaft bei der Datenverarbeitung einen Rückstand von mehr als zehn Jahren. Auch die meisten Nachbarstaaten sind große Schritte weiter. Ein effizientes und kostengünstiges Informationsmanagement könne das Gesundheitssystem finanziell entlasten, die medizinische Versorgung verbessern und Behandlungen nachvollziehbar zu machen. Scheer: „Jedes Jahr können im Gesundheitssystem hohe Millionenbeträge gespart werden.“
26 Mai 08
von admin schonnebeck.de - Kategorie: Gesundheit in Schonnebeck
Bei der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) richtet sich der Preis nach dem Einkommen. Der Beitrag richtet sich nicht nach der Anzahl der Versicherten, egal ob Sie Single oder Familienvater sind, der Beitrag ist der gleiche.
Bei einem Einkommen von z.B. 2.500 EUR könnte die Rechnung so aussehen:
2.500 EUR x 13,5% Beitragssatz = 337,50 EUR Monatsbeitrag
2.500 EUR x 1,7% Pflegeversicherung = 42,50 EUR Monatsbeitrag
Gesamter Monatsbeitrag = 380 EUR.
Bei der Privaten Krankenversicherung (PKV) richtet sich der Preis nicht nach dem Einkommen, sondern nach dem Eintrittsalter, dem Geschlecht, den gewünschten Leistungen und dem Gesundheitszustand des Einzelnen. Je jünger der Versicherte, desto günstiger ist der Preis. In der Privaten Krankenversicherung bezahlt ein 30-jähriger Mann je nach Leistung ca. 150 EUR - 200 EUR pro Monat.
Bei einem gesetzlich krankenversicherungspflichtigen Arbeitnehmer trägt der Arbeitgeber die Hälfte der Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung. Auch privat Krankenversicherte erhalten eien Zuschuss zu ihrer privaten Krankenvollversicherung und zur Krankenversicherung ihrer nicht erwerbstätigen Familienangehörigen, also z.B. Kinder und Ehefrau. Die Höhe des Zuschusses beträgt die Hälfte des gesamten Krankenversicherungsbeitrages, allerdings nicht mehr als die Hälfte des durchschnittlichen Höchstbeitrags der gesetzlichen Krankenkassen. Das heißt also: Privat Krankenversicherte erhalten ebenfalls 50% der Krankenversicherungsprämie, jedoch nicht mehr als maximal 225,19 EUR (6,75% von 3.336 EUR) in den alten Bundesländern bzw. 230,20 EUR (6,9% von 3.336 EUR) in den neuen Bundesländern im Jahre 2001.
Die Private Krankenversicherung bietet die Chance, im Krankheitsfall die beste medizinische Versorgung mit den neuesten Behandlungsmethoden bereitzustellen. Die Leistungen der Gesetzlichen Krankenversicherung sind relativ identisch, ein Leistungsvergleich ist sehr schwierig. Jeder Versicherte einer Gesetzlichen Krankenversicherung hat unabhängig vom Beitrag den gleichen Versicherungsschutz.
In der Privaten Krankenversicherung (PKV) sind die Leistungsunterschiede enorm. Das fängt damit an, dass man sich die Tarife eines Anbieters ganz nach seinen Wünschen zusammenstellen kann. Innerhalb der Privaten Krankenversicherung unterscheiden sich nicht nur die Tarife, sondern auch die Leistungen der einzelnen Anbieter. In der Privaten Krankenversicherung können Sie Ihren Versicherungsschutz auf Ihren Bedarf abstimmen.
Ob Ihnen ein Mehrbettzimmer genügt oder Sie lieber im Ein- oder Zweibettzimmer liegen, entscheiden Sie selbst. Auch im Zahnbereich oder für einzelne Leistungsarten können Sie sich je nach Lebensstandard, Einkommen und Risikobereitschaft Ihren Vertrag individuell gestalten. Die Form der Abrechnungen anfallender Arztkosten ist unterschiedlich. Bei der Gesetzlichen Krankenversicherung gilt das Sachleistungsprinzip, das heißt, der Arzt rechnet direkt mit der gesetzlichen Krankenkasse entsprechend fest vorgeschriebener Gebührensätze ab. Er unterliegt hierbei dem Wirschaftlichkeitsprinzip, die Leistungen müssen zweckmäßig, wirtschaftlich und ausreichend sein. Im Gegensatz dazu setzt die Private Krankenversicherung (PKV) auf die Kostenerstattung. Erstattet werden die im Versicherungsvertrag vereinbarten versicherten Kosten abzüglich der festgelegten Selbstbeteiligung.
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